Funkenlöschanlagen Branchenlösungen

Auszug unsere Branchenlösungen für Funkenlöschanlagen
Ihre individuelle Lösung für Ihre Branche erhalten sie hier

Funkenlöschanlagen können sich innerhalb weniger Sekunden amortisieren

Neue Zentralengeneration BM6 und schnellere Löschautomatiken gewährleisten größtmögliche Sicherheit.

Überall, wo kleine Partikel mechanisch und pneumatisch transportiert werden, sind Brände oder eine Staubexplosionen möglich. Als vorbeugender Brandschutz dienen VdS-zugelassene T&B-Funkenlöschanlagen.

T&B electronic bietet als VdS-anerkannter Errichter neben der Erstellung von umfassenden Schutzkonzepten und der reinen Wartung der Anlagen auch weitere Dienstleistungen wie Wintercheck (Überprüfung der Anlage vor der Frostperiode) oder Altanlagenprüfung (Überprüfung des Rohrnetzes auf Korrosion). „Wir entlasten unseren Kunden damit von seinen umfangreichen gesetzlichen Betreiberaufgaben. Ziel ist es, dem Kunden durch optimalen Service ein Rundum-sorglos-Paket in Sachen Brandschutz anzubieten. Hierzu bedarf es einer sehr flexiblen Arbeitsweise im Servicebereich, und genau dort liegt unsere Stärke als vergleichsweise kleines Unternehmen!“ erläutert Geschäftsführer Thomas Warnecke.

In pneumatischen Förderleitungen werden möglichst hinter dem Ventilator die Funkenerkennung und die Funkenlöschung eingebaut. Durch eine neuentwickelte Löschautomatik ist T&B in der Lage, minimale Abstände zwischen Funkenerkennung und Funkenlöschung zu realisieren. Die Zeit zum Aufbau des Sprühnebels wurde durch die Neuentwicklung von T&B auf bis zu 175 ms reduziert. Dadurch reduzieren sich die Abstände zwischen Funkenerkennung und Funkenlöschung gegenüber Wettbewerbsanlagen um fast 50 %. Darüber hinaus ist bei Funkenlöschanlagen von T&B ein geringer Fließdruck von 5 bar ausreichend. Hierdurch kann in jedem Fall die Leistung der Druckerhöhungsanlage reduziert werden. In vielen Fällen ist es auch möglich, ein vorhandenes Betriebswassernetz oder die Sprinkleranlage zur Wasserversorgung zu benutzen.

Gegen Verschmutzung sind die Löschdüsen mit einem Verschluss versehen. Die Löschung wird solange aufrechterhalten, bis der letzte, erkannte Funken die Löschstrecke passiert hat, dann schließt die Löschautomatik selbstständig. Die Funkenlöschanlage bleibt weiterhin einsatzbereit, so dass ein neu entstehender Funkenflug sofort wieder bekämpfbar ist. Durch eine einstellbare Funkenschwelle kann eine Maschinenabschaltung  vorgenommen werden. Die Anzahl der erkannten Funken wird an der Funkenmeldezentrale angezeigt. Die neue Generation von Funkenmeldezentralen BM6  hat eine automatische Meldertesteinrichtung. Die Funkenmeldezentralen können bis zu 2500 Feuermeldungen oder Störungen speichern und als Klartext anzeigen. Die Anbindung an ein kundenseitiges Netzwerk ist über eine OPC-Schnittstelle möglich. Eine weitere Option ist die Fernwartung über eine Internetschnittstelle.

Nur ganzheitliche Brandschutzkonzepte bieten optimalen Schutz

Wichtigste Voraussetzung für sicheren anlagentechnischen Brandschutz ist eine VdS-konforme Installation von Funkenlöschanlagen

„Der Umstand, daß in einem Industriebetrieb jahrzehntelang kein Brand ausgebrochen ist, beweist nicht, daß insofern keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muß.“

So heißt es in einer Urteilsbegründung des OVG Lüneburg vom 23. Sept. 1976.

Erstaunlicherweise werden bei Risikoanalysen, z. B. im Zusammenhang mit einer Unternehmensbewertung nach Basel II durch die Geldinstitute viele operationelle (sprich betriebliche) Risiken betrachtet, der vorbeugende Brandschutz bleibt hierbei jedoch oft unberücksichtigt. Dies ist umso unverständlicher, als Brände infolge der Betriebsunterbrechungen hohe Folgekosten nach sich ziehen können und evtl. die wirtschaftliche Existenz eines Produktionsbetriebes gefährden. Zusätzlich bieten die Sachversicherer in der Regel hohe Rabatte bei der Installation von vorbeugenden Brandschutzsystemen an.

Vorbeugender Brandschutz kann sich zwar innerhalb weniger Augenblicke amortisieren, jedoch ist dies nur der Fall, wenn das Schutzkonzept, das der installierten Anlage zugrunde liegt, dem Stand der Technik entspricht und den hohen Anforderungen von VdS Schadenverhütung gerecht wird. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass ein ganzheitliches Schutzkonzept erstellt wird. Bruchstückhafte Konzepte, die nur Teilbereiche einer Produktionsanlage schützen, werden laut Murphys Gesetz („Whatever can go wrong, will go wrong.“) immer dazu führen, dass es genau dort zu brennen beginnt, wo kein Brandschutz installiert wurde.

Bezogen auf das Investitionsvolumen eines ganzen Pelletwerkes betragen die Kosten für die Funkenlöschanlage ca. 1%. Für den Kunden ist der Brandschutz am kostengünstigsten zu realisieren, wenn der Errichter der Funkenlöschanlage bereits in der Planungsphase eingebunden wird. Dann lassen sich kundenspezifische Schutzkonzepte optimal umsetzen.

T&B electronic hat gemeinsam mit VdS Schadenverhütung und einigen führenden Versicherungsunternehmen ein grundsätzliches Schutzkonzept für die Pelletindustrie entwickelt. Hierbei wurden Erkenntnisse aus bekannten Schadenereignissen ebenso berücksichtigt, wie der aktuelle Stand der Technik.

Basis dieses Konzeptes ist das VdS-zugelassene Funkenlöschanlage von T&B electronic. Mit den Komponenten dieser Funkenlöschanlage werden die Risikobereiche der Produktion gegen Funkenflug, Brand und Explosion zuverlässig geschützt.

Was genau bedeutet „VdS-zugelassene Funkenlöschanlage“?

VdS Schadenverhütung prüft im Rahmen der Systemanerkennung alle Komponenten einer Funkenlöschanlage in eigenen Laboratorien und stellt durch wiederkehrende Produktaudits beim Hersteller der Funkenlöschanlage sicher, dass die Brandschutzsysteme stets nach den gleichen hohen Anforderungen gefertigt und getestet werden. Nur durch VdS-zugelassene Systeme wird also sichergestellt, dass der Stand der Technik bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard installiert wird.

Zusätzlich muss der Errichter der Funkenlöschanlage nachweisen, dass er jährlich eine bestimmte Anzahl von Funkenlöschanlagen gemäß den VdS-Richtlinien mängelfrei projektiert und installiert hat. T&B electronic erfüllt alle o. g. Kriterien und ist somit zugelassener Hersteller und Errichter für anerkannte Funkenlöschanlagen.

Ergänzend zur Installation einer Funkenlöschanlage ist zu beachten, dass weitere Schutzmaßnahmen das Konzept abrunden sollten. So sind z. B. pneumatische Förderleitungen, die durch Brand- bzw. Komplextrennwände hindurchführen mit Brandschutzschiebern zu versehen. Diese können sowohl von der Funkenlöschanlage im Falle eines andauernden Funkenfluges als auch von konventionellen Rauchmeldern bei Bränden im Gebäude angesteuert werden. Eine Kombination mit T&B-Funkenlöschzentralen ist möglich.

Wichtig ist auch die Realisation einer systematischen Maschinenabschaltung im Falle eines andauernden Funkenfluges. Diese Maßnahme ist zwar explizite VdS-Forderung, wird aber bauseits gerne „vergessen“. Nur durch eine Abschaltung kann sichergestellt werden, dass Brände sich nicht in andere Anlagenbereiche ausbreiten.

Die wiederkehrenden Prüfungen durch VdS Schadenverhütung beim Betreiber der Anlage stellen in Verbindung mit den erforderlichen Inspektionen und Wartungen durch den zugelassenen Errichter sicher, dass die installierten Funkenlöschanlagen stets einsatzbereit sind, und zwar auch nach monatelanger „stiller“ Bereitschaft.

Die überwachten Anlagenbereiche werden jeweils mit mindestens zwei Meldern und einer Löschung ausgestattet. Neben der Maschinenabschaltung bei andauerndem Funkenflug wird jeder Alarm an einer ständig besetzten Stelle visualisiert.

Die Funkenerkennung wird mit mindestens zwei Funkenmeldern realisiert, welche den gesamten Rohrleitungsquerschnitt überwachen. Die Funkenlöschung besteht aus einem schnell öffnenden Magnetventil, sowie mindestens einer Löschdüse. Gegen Verschmutzung sind die Löschdüsen mit einem Verschluss versehen. Die Löschung wird solange aufrechterhalten, bis der letzte, erkannte Funken die Löschstrecke passiert hat, dann schließt die Löschautomatik selbstständig. Die Funkenlöschanlage bleibt weiterhin einsatzbereit, so dass ein neu entstehender Funkenflug sofort wieder bekämpft werden kann. Die minimale Löschzeit beträgt fünf Sekunden und verlängert sich automatisch bei andauerndem Funkenflug; durch eine einstellbare Funkenschwelle kann eine Maschinenabschaltung vorgenommen werden. Die Anzahl der erkannten Funken sowie die Auslöseschwelle werden an der Funkenmeldezentrale angezeigt. Die Funkenmelder haben eingebaute Testeinrichtungen. Die Funkenmeldezentralen BM 6 haben eine automatische Meldertesteinrichtung. Die Funkenmeldezentralen können bis zu 2500 Feuermeldungen oder Störungen speichern und als Klartext anzeigen. Die Anbindung an ein kundenseitiges Netzwerk ist über eine OPC-Schnittstelle möglich. Ferner bietet die Anlage die Möglichkeit der Fernwartung über eine Internetschnittstelle. So erhält der Betreiber im Störungsfall schnelle Online-Unterstützung und kostenintensive Serviceeinsätze können evtl. ganz vermieden werden.

In diesem Zusammenhang ist auf die Wartung und Inspektion der Anlagen hinzuweisen. Nur bei Einhaltung der in der DIN VDE 0833 vorgesehenen Inspektions- und Wartungsintervalle kommt der Betreiber seinen gesetzlichen Verpflichtungen nach. Die DIN VDE 0833 fordert ausdrücklich regelmäßige Inspektion und Wartung von Brandschutzsystemen durch den anerkannten Errichter. Der Verzicht auf Inspektionen und Wartungen kann den Versicherungsschutz gefährden.

T&B electronic bietet neben der reinen Inspektion und Wartung der Anlagen auch weitere Dienstleistungen wie Wintercheck (Überprüfung vor der Frostperiode auf Mängel an Isolierung, Begleitheizung etc.) oder eine Altanlagenprüfung (Überprüfung des Löschwasserrohrnetzes auf Korrosion und Ablagerungen) an. Auch eine Überprüfung der elektr. Anlagenteile gemäß Arbeitsstättenverordnung gehört zum Leistungsumfang. Damit entlastet T&B electronic den Betreiber von seinen umfangreichen gesetzlichen Betreiberpflichten.